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Blut zu bekommen ist ein Recht

Blut zu spenden ist eine Bürgerpflicht

 

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Die Änfange von Avis Bozen

Erinnerungen eines Gründungsmitgliedes

Es erfüllt mich mit Stolz, kurz über die Anfänge der Bozner Avis sprechen zu dürfen. An einem Abend im Winter 1949 schlossen sich ungefähr zwanzig Freiwillige der Initiative des Chefarztes Prof. Alessandro Settimi an und unterschrieben ein kurzes Dokument, das zur Gründung einer Gruppe von freiwilligen Blutspendern beigetragen hat. Diese Versammlung fand im damaligen Krankenhaus in einem Raum der Abteilung Medizin, in Präsens des Chefarztes Prof. Casanova und des Vize-Kommissars der Regierung Dr. Benussi statt.

Zu dieser Zeit verdienten wir uns fast alle als Arbeiter und Angestellte in der Industriezone unser tägliches Brot und waren daher von Anfang an auf das Thema durch die alltägliche Gegenwart von Unfällen auf der Arbeit sensibilisiert. 

Ich erinnere mich noch an die menschlichen und freundschaftlichen Beziehungen, die wir zu den Ärzten unterhielten, von denen ich hier einige nennen möchte: Prof. Casanova, Torchi, Matteucci, Pellegrini, Mattei, Pitschieler und unseren ersten technischen Direktor Dr. Ober. Auch einige gutherzige und engagierte Schwestern sollen nicht unerwähnt bleiben: Zemira, Vittoria, Letizia, Angelica, die uns zuvorkommender Weise nach der Bluttransfusion immer Rührei mit Marsala oder auch mal ein Steak zu essen gaben. Was für Zeiten! ! ! (wir waren damit zufrieden, auch weil Spender damals noch nicht einen Arbeitstag frei bekamen und trotzdem vergütet wurden).

Ich werde ebenfalls nie vergessen, mit welchem menschlichen und organisatorischen Engagement sich unsere ehrenwerten Freunde beziehungsweise „Mahner“ Giacomo Zorzan und Lino Nolli für unsere Spender eingesetzt haben.

War die Organisation zu der Zeit auch ziemlich rudimentär, erfüllte es uns trotzdem mit Stolz, den Blutspendeausweis zu tragen und unser Blut zu spenden, das immer benötigt wurde und nie fehlte. Die Räumlichkeiten, in denen Blut gespendet wurde befanden sich zunächst in einem Treppenvorschlag, dann ab 1952 in einem Kellergeschoss und heutzutage schließlich in einem modernen und funktionalen Transfusionszentrum.

Im Januar 1950 begannen wir mit weniger als 50 Spendern, um 1955 dann schon die Marke 335 Spender zu erreichen. Trotzdem waren es noch wenige, möglicherweise wegen der Angst vor der Transfusion oder weil schlicht nicht adäquat aufgeklärt wurde. 

Wir Ex-Blutspender älteren Jahrgangs schauen heute mit Wohlwollen auf unsere verdienstvolle, nunmehr gewachsene und effiziente Vereinigung die heutzutage gut organisiert ist und von fähigen Personen geleitet wird (derzeit gibt es effektiv circa 6.000 Spender).
 

Beenden möchte ich meinen Bericht über die Anfänge der Geschichte der Avis in Bozen, indem ich allen Spendern und den Führungspersonen Erfolg für die Fortsetzung der Arbeit wünsche. 

Ruggero Bertollo
Inhaber des Blutspendeausweises Nr. 5

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