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Blutgruppen

Die Blutgruppen stehen für verschiedene Bluttypen, verschieden aufgrund des Vorhandenseins oder weniger, auf dem roten Blutkörperchen, von bestimmten Substanzen, die Antigene genannt werden, und bestimmter plamatischer Agglutinine.

Die Agglutinine sind Antikörper, die in der Lage sind, im Reagenzglas und am lebenden Objekt rote Blutkörperchen zu zerstören, die Antikörper einer anderen Blutgruppe enthalten. Dies geschieht durch eine Reaktion in Form von Aggregation, die Verklumpung genannt wird. 

Die ersten identifizierten Blutgruppen gehören dem AB0-System an (A, B, Null). Im Jahr 1900 wies Landsteiner nach, dass die roten Blutkörper des Menschen zwei Antigene enthalten, die er A und B nannte. Genau gesehen kann jedes rote Blutkörperchen folgendes enthalten:

  • das Antigen A (Gruppe A)
  • oder das Antigen B (Gruppe B)
  • beide Antigene (Gruppe AB)
  • kein Antigen (aus dem Grund Gruppe Null genannt)

Weiterhin beinhaltet das Blutplasma der Individuen

  • der Gruppe A das Beta-Agglutinin (Anti-B) fähig, die roten Blutkörperchen der Gruppen B und AB zu zerstören
  • der Gruppe B das Alpha-Agglutinin (Anti-A) fähig, die roten Blutkörperchen der Gruppen A und AB zu zerstören
  • der Gruppe 0 beide Agglutinine
  • der Gruppe AB kein Agglutinin

Dies ist extrem wichtig für die Praxis der Transfusion: der Empfänger darf keine Antikörper gegen die Blutkörper des Spenders haben, weil in diesem Fall die Gesundheit und in einigen Fällen sogar das Leben des Empfängers auf dem Spiel stünden. 

1941 hoben Landsteiner und Wiener in den roten Blutkörperchen eines Macacus Rhesus Affen und anschließend auch in menschlichen roten Blutkörperchen ein neues Antigen hervor, das sie Rhesusfaktor nannten (in Wirklichkeit besteht es aus den drei verschiedenen Fraktionen Rh0, Rh', Rh") und welches in der Lage ist, das Auftreten spezieller Agglutinine im Blut anderer Individuen festzustellen. 

Wie schon bei den Antigenen des AB0-Systems ist auch das Vorhandensein oder Fehlen des Rhesusfaktors genetisch bedingt. Auf seiner Basis wird die Bevölkerung in zwei Gruppen unterteilt: Rh+ wo er vorhanden ist und Rh- wo er fehlt. Der Rhesusfaktor hat wichtige Auswirkungen auf die Medizin.

Ein Fötus mit Rh+ und einer Rh- Mutter in Kombination mit einem Rh+ Vater, würde im Blut der Mutter das Auftreten von Antikörpern provozieren, die die roten Blutkörperchen mit Rh+ verklumpen lassen können. In diesem Fall spricht man von Rhesusunverträglichkeit, ein Phänomen, das allgemein bei der zweiten Geburt oder den folgenden auftreten kann. 

Diese Inkompatibilität ruft eine Krankheit der roten Blutkörperchen beim Neugeborenen hervor, die in Vergangenheit schlimmste Folgen hatte. Die modernen Behandlungen erlauben es, jedes Risiko für das Neugeborene auszuräumen. 

Im Fall einer etwaigen Bluttransfusion folgt die Kompatibilität des Rhesusfaktors schließlich einem ähnlichen Ablauf wie bei der des AB0-Systems, da der Empfänger keine Antikörper gegen den Spender entwickeln darf.

Sofern es möglich ist, wird im Krankenhausalltag dem Empfänger Blut der eigenen Blutgruppe übertragen. 

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